Dresden - Illegal eingeführte Zigaretten und Kraftstoffe, falsch deklarierte Waren - im Bereich des Zollfahndungsamtes Dresden sind im vergangenen Jahr 27,3 Millionen Euro am Fiskus vorbeigeschleust worden. Die Summe bezieht sich auf Sachsen, Thüringen - mit Ausnahme des Landgerichtsbezirks Mühlhausen - sowie den Landgerichtsbezirk Halle. 2012 lag die Zahl noch bei 16,1 Millionen Euro. "Allein in einem Verfahren ging es um rund zehn Millionen Euro", sagte die Sprecherin des Zollfahndungsamtes, Bianca Richter, am Montag. So habe eine Firma containerweise Textilien aus China importiert und dabei deutlich niedrigere Rechnungspreise für die Waren angegeben.