Dresden - 25 Jahre nach der friedlichen Revolution sieht der Sächsische Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Lutz Rathenow, weiterhin großen Bedarf an einer qualifizierten Aufarbeitung des DDR-Unrechts. Angesichts vieler Anfragen aus dem Westen brauche es eher auch dort Landesbeauftragte, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Jeder Landesbeauftragte könnte ein Land im Westen mit übernehmen, um dort an Schulen oder anderen Stellen klarzumachen, was in Ostdeutschland abgelaufen sei, sagte Rathenow vor dem Bundeskongress der Stasi-Unterlagenbeauftragten und der Bundesstiftung Aufarbeitung am kommenden Wochenende in Dresden.