Halle - Die Vergnügungssteuer hat im vergangenen Jahr mehr Geld in die Kassen der Kommunen Sachsen-Anhalts gespült als im Jahr zuvor. Waren 2012 knapp 7,4 Millionen Euro eingenommen worden, waren es 2013 rund 8 Millionen Euro, wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte. Die Hebesätze für diese Steuer, die zum Beispiel für Tanzveranstaltungen, aber auch für den Betrieb von Spielautomaten erhoben wird, können die Kommunen selbst festlegen. In der Landeshauptstadt Magdeburg werden für Automaten in Spielhallen, mit denen Gewinne möglich sind, 100 Euro monatlich fällig. Bei Tanzveranstaltungen richtet sich die Steuer nach der Größe des Veranstaltungsortes.