Halle - Liebeserklärung an die Würze des Lebens: Unter dem Motto "Erotik des Salzes" hat am Samstag im Halloren- und Salinemuseum Halle eine neue Jahresausstellung eröffnet. Rund 30 Werke - darunter Fotografien und aus Salz geformte Objekte - sind in dem Fachwerkgebäude zu sehen, wie ein Sprecher des Vereins "Hallesches Salinemuseum" sagte. Besonderer Hingucker sei ein riesiger aus Salz bestehender Bogen.

Der Titel müsse als Gleichnis verstanden werden, erklärte die Künstlerin Karin Böhme. Was die Erotik für das Leben sei, sei das Salz für die Speise. Bis zum 31. Dezember sind die Werke der Fotografin sowie des Bildhauers Hartmut Renner ausgestellt.

Das Halloren- und Salinemuseum dokumentiert auf dem Gelände der ehemals Königlich-Preußischen Saline die jahrhundertealte Tradition der Salzgewinnung in Halle. Noch heute wird beim Schausieden Salz aus Sole produziert und später verkauft. Das Haus gilt nach eigenen Angaben als der kleinste Salzproduzent Deutschlands.