Magdeburg - Die von vier ostdeutschen Ministerpräsidenten befürchtete Benachteiligung der Braunkohleförderung im Vergleich zur Steinkohle ist vom Tisch. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe in einem Brief klargestellt, dass die Braunkohleunternehmen durch die Neuregelung der EEG-Umlage nicht ins Hintertreffen geraten sollen, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch in Magdeburg mit. Die Firmen wurden zwar nicht in eine EU-Liste mit Ausnahmen aufgenommen, allerdings sollen sie als Eigenversorger Bestandsschutz erhalten und darüber nicht mit höheren Abgaben belastet werden. "Damit ist die wirtschaftliche Nutzung von Braunkohle weiterhin möglich", erklärte Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff (CDU). Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg hatten im April bei Merkel interveniert.