Quedlinburg - In Sachsen-Anhalt ist vor der Kommunal- und Europawahl am kommenden Sonntag eine weitere Panne bekanntgeworden. In Quedlinburg sei auf dem Stimmzettel für die Stadtratswahl der Vorname einer Kandidatin vergessen worden, teilte die Stadt am Montag mit. Es sei deshalb der Druck von 18 000 bis 19 000 neuen Stimmzetteln für rund 2500 Euro in Auftrag gegeben worden.

Die bisher bereits per Briefwahl abgegebenen Stimmen blieben aber gültig, weil der Nachname nur einmal vorkomme. Zuvor hatte bereits Naumburg entschieden, die Gemeinderatswahl wegen eines Tippfehlers auf dem Wahlzettel zu verschieben. In Zeitz musste der Druck von Wahlbenachrichtigungen erneut in Auftrag gegeben werden, weil eine erste Lieferung nicht ankam.