Berlin - Deutschland erhält bis 2020 mehr als 18 Milliarden Euro an EU-Fördermitteln unter anderem für strukturschwache Regionen. Am meisten Geld aus Brüssel bekommen die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen. Außerdem werden Landwirte und Fischer mit insgesamt mehr als neun Milliarden Euro unterstützt. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) betonte am Freitag in Berlin: "Die Europawahl hat gezeigt: Europa ist kein Selbstläufer." Die EU brauche mehr Wachstum und Beschäftigung. Dafür seien die europäischen Struktur- und Investitionsfonds enorm wichtig. Der EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, unterstrich, dass Deutschland mit der Förderung seine Innovationskraft stärken könne.