Halle - Der Schokoladenhersteller Halloren streicht seine Dividende für Investitionen kräftig zusammen. Für das vergangene Jahr werden zehn Cent pro Aktie ausgeschüttet, das sind 60 Prozent weniger als im Vorjahr, wie Vorstandschef Klaus Lellé am Mittwoch nach der Hauptversammlung des Unternehmens mitteilte.

Das Unternehmen plane Investitionen von fünf Millionen Euro in die Produktion und Verpackung an seinen Standorten in Halle und Delitzsch im Landkreis Nordsachsen. Zudem sollen 4,5 Millionen Euro für die Übernahme restlicher Anteile der belgischen Tochter genutzt werden und eine Unternehmensanleihe planmäßig zurückgezahlt werden, sagte er zur Begründung.

Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen einen Anstieg des Umsatzes um sechs Prozent auf 125 Millionen Euro. Das Ergebnis soll wie im Vorjahr bei rund 2,5 Millionen Euro unter dem Strich liegen. Von der Fußball-Weltmeisterschaft erwartet der Schokoladenhersteller keine größeren Umsatzeffekte - auch wenn er zur WM eigens Halloren-Kugeln mit Caipirinha auf den Markt gebracht habe. Die Halloren-Gruppe hat rund 700 Beschäftigte in Deutschland, Belgien und den Niederlanden.