Leipzig - Am längsten Tag des Jahres hat sich die Sonne am Samstag im Südosten fast komplett hinter dicken grauen Wolken versteckt. "Nur ganz vereinzelt gab es mal Lücken, wo sich die Sonne für 10 oder 20 Minuten gezeigt hat", sagte Thomas Hain, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Leipzig. Der 21. Juni ist auf der Nordhalbkugel eigentlich der Tag im Jahr, an dem die Sonne am höchsten steht und am längsten scheint. "Das macht sie ja auch - bloß halt oberhalb der Wolken", sagte Hain.

Auch die Temperaturen ließen zum Sommeranfang keine Schönwetter-Gefühle aufkommen. Mehr als 16 bis 18 Grad waren laut DWD in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nicht drin. Die Prognose für die nächsten Tage war nicht viel besser. Nordwestliche Strömungen sorgten für viele Wolken, wenig Sonne und eher kühle Temperaturen, sagte Hain. "So richtig hochsommerlich wird es in der nächsten Woche erstmal nicht."