Magdeburg/Berlin - Die Zahl neu gemeldeter HIV-Infektionen ist in Sachsen-Anhalt - genau wie bundesweit - im vergangenen Jahr gestiegen. Dem Robert-Koch-Institut (RKI) wurden 67 gesicherte HIV-Neudiagnosen aus dem Land übermittelt, im Jahr 2012 waren es 54, wie es am Montag im neuen Aids-Jahresbericht hieß. Bundesweit gab es etwa 3260 gesicherte Neudiagnosen - rund zehn Prozent mehr als 2012.

Wie RKI-Experten im Jahresbericht schreiben, beruht der Anstieg auch auf einer verbesserten Datenlage und verstärkten Recherchen bei Ärzten. Ein größerer Anteil der HIV-Meldungen konnte als HIV-Neudiagnose bestätigt werden. Es gebe aber auch einen tatsächlichen Anstieg bei den Neuinfektionen.