Halle/Leipzig - Die Wirtschaftsregion Halle-Leipzig hat eindringlich an Bund und Länder appelliert, den konjunkturellen Aufschwung nicht zu gefährden. Die Industrie- und Handelskammern und das Handwerk pochten dazu unter anderem auf Ausnahmeregelungen beim gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro für Jugendliche unter 25 Jahren. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass zum Beispiel Schulabgänger statt in eine Ausbildung gleich in eine Beschäftigung drängten, erklärten die Kammern aus Halle-Dessau und Leipzig am Mittwoch. Es würde den Unternehmen schaden, wenn qualifizierter Nachwuchs fehle. In der Region gibt es den Angaben zufolge etwa 148 000 Firmen und rund 24 000 Auszubildende.