Magdeburg - Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) hat betont, dass er an den bisherigen Sperrzeiten für Kneipen, Gast- und Vergnügungsstätten nicht rütteln will. Ein öffentlich gewordener Entwurf für eine Sperrzeitenverordnung, der vorsieht, dass schon morgens um 1.00 Uhr Schluss sein muss, stamme aus der Arbeitsebene und sei politisch nicht abgestimmt, sagte Stahlknecht am Freitag in Magdeburg. Die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtete darüber. "Wir haben politisch überhaupt nicht die Absicht, die Sperrzeiten zu ändern", sagte der Innenminister. "Wir sind ein gastfreundliches Land."

Die Verordnung wird nötig, nachdem der Landtag am Donnerstag das neue Gaststättengesetz beschlossen hatte. Bisher müssen Gast- und Vergnügungsstätten nur von 5.00 bis 6.00 Uhr geschlossen sein.