Magdeburg - Die Zahl der Insolvenzen in Sachsen-Anhalt ist in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 16 Prozent gesunken. Im ersten Quartal habe es 1057 Verfahren und damit 197 weniger als ein Jahr zuvor gegeben, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag in Magdeburg mit. Das Minus gehe vor allem auf einen Rückgang bei den Verbraucherinsolvenzen zurück. Es gab aber auch weniger Unternehmenspleiten. Mit den Verfahren waren den Angaben zufolge Forderungen in Höhe von 172,7 Millionen Euro verbunden, 68 Prozent entfielen auf insolvente Unternehmen.