Sangerhausen - Extreme Hitze und starke Regenfälle in diesem Sommer machten dem Tourismus im Südharz zu schaffen - indirekt: Ständige mediale Warnungen etwa vor Unwettern hielten viele Menschen von einem spontanen Besuch im Rosarium Sangerhausen ab, sagte ein Sprecher der städtischen Tourismusgesellschaft. Das Parkgelände mit der größten Rosensammlung der Welt und altem Baumbestand gehört zu den Besuchermagneten in der ehemaligen Bergbauregion. Die regionale Tourismusbranche setze zugleich auf Busreisende. 2013 besuchten rund 117 000 Menschen das Rosarium, in dem 8400 Rosenarten und -sorten wachsen.