Wiesbaden/Magdeburg - Sachsen-Anhalt hat seine Schulden im vergangenen Jahr kräftig abgebaut. Land und Gemeinden kamen nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden auf zusammen 23,3 Milliarden Euro Schulden zum Jahresende, das waren 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Pro Kopf habe der Schuldenstand zum Jahreswechsel bei 10 373 Euro gelegen, teilte das Bundesamt am Donnerstag mit.

Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen waren Ende 2013 mit zusammen rund zwei Billionen Euro verschuldet, das waren 1,5 Prozent weniger als Ende 2012. In Deutschland ging der Schuldenstand damit erstmals seit 1950 wieder zurück. Hauptursache waren die sogenannten Bad Banks, die in der Finanzkrise mit staatlicher Hilfe Risikopapiere übernommen hatten. Die Papiere werden nach und nach verkauft und damit der Schuldenstand reduziert.