Aschersleben - Wie die Menschen in Aschersleben während des Ersten Weltkriegs lebten, zeigt seit Sonntag eine neue Ausstellung im Städtischen Museum. Nach dessen Angaben sind originale Brotbücher und Lebensmittelmarken sowie Feldpostbriefe von der Front zu sehen. Anhand von Zeitungen und Akten sei eine umfassende Chronik der Zeit zwischen 1914 und 1918 erarbeitet worden.

In der Stadt gab es zwölf Lazarette, deren Alltag authentische Exponate deutlich machen sollen. Eine Vitrine zeigt die Ausrüstungsgegenstände eines Frontsoldaten und einige Soldatenschicksale werden vorgestellt. 1000 Menschen aus Aschersleben ließen im Ersten Weltkrieg ihr Leben. Die Ausstellung ist bis zum 5. Oktober geöffnet.