Leipzig - Die Bundeswehr hat am Freitagmorgen die Hilfsflüge in den Nordirak fortgesetzt. Nach Angaben der Luftwaffe startete kurz nach 6.00 Uhr vom Flughafen Halle/Leipzig eine Antonov AN-124 mit rund 60 Tonnen Lebensmitteln und etwa 8,5 Tonnen Sanitätsmaterial Richtung Erbil im Irak. In die Region hatten sich Zehntausende Jesiden, Christen und andere Vertriebene gerettet, die vor der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geflüchtet waren.

Die Maschine werde die Hilfsgüter im Krisengebiet abladen und anschließend weiter nach Mazar-i-Sharif in Afghanistan fliegen. Von dort aus sollen Materialien im Rahmen einer Rückverlegung der Internationalen Schutztruppe in Afghanistan (Isaf) in die türkische Stadt Trabzon transportiert werden.