Mannheim - Zu viele Fehler in der Schlussphase haben den SC Magdeburg einen Sieg in der Handball-Bundesliga bei den Rhein-Neckar Löwen gekostet. Durch Fehlwürfe und schwache Angriffsleistung gab das Team des neuen Trainers Geir Sveinsson eine Drei-Tore-Führung aus der Hand und verlor am Sonntag beim Meisterschaftszweiten mit 23:24 (11:8). Vor rund 5500 Zuschauern warf Robert Weber neun Tore für den SC Magdeburg. Überragende Spieler der Löwen waren Torhüter Niklas Landin und Uwe Gensheimer als neunfacher Torschütze.

Der SC Magdeburg agierte erstaunlich abgeklärt in der SAP Arena. Im Anschluss an eine zweifache Unterzahl führte der Vorjahressiebte mit 4:2 (10.). Der neue Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen nahm eine Auszeit, doch besserte sich das Spiel des Meisterschaftszweiten nicht.

Die glänzend eingestellten Magdeburger ließen durch ihre starke Abwehr die Löwen nicht zur Entfaltung kommen. Die Gäste setzten sich auf 10:6 (25.) ab und gingen mit einer 11:8-Führung in die Pause. Nach Wiederanpfiff schmolz der Vorsprung zweimal auf nur noch ein Tor. Doch fiel den Löwen im Angriff wenig ein, so dass die Magdeburger wieder auf 16:13 (39.) erhöhten.

In der 50. Minute betrug der Vorsprung aber nur noch 20:19 und Sveinsson mahnte in einer Auszeit mehr Konzentration im Angriff an. Doch auch danach gingen die Magdeburger schludrig mit ihren Chancen um und wurden dafür mit dem 20:21-Rückstand bestraft.