Magdeburg - Das Land Sachsen-Anhalt muss nach Angaben von Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) seinen Sparkurs fortsetzen, wird dann aber auch nach dem Ende des Solidarpaktes die Schuldenbremse des Grundgesetzes einhalten können. Von 2020 an werde es nicht nur einen sanierten Haushalt, sondern auch eine intakte Infrastruktur geben, sagte Bullerjahn am Dienstag nach einer Kabinettssitzung. Zu den Sparmaßnahmen zählt unter anderem, dass die Zahl der Mitarbeiter des Landes auch angesichts des Bevölkerungsrückgangs von derzeit rund 50 000 auf unter 40 000 sinkt. Zugleich wird unter anderem in die Sanierung von Schulgebäuden investiert.