Kalbe/Milde l Viel härter hätte es die Basketballer des VfL Kalbe/Milde zu Beginn der neuen Saison in der Oberliga nicht treffen können. Der amtierende Landesmeister hat ein anspruchsvolles Auftaktprogramm erwischt. "Da wissen wir dann schnell, wohin der Fingerzeig geht", erklärt VfL-Spielertrainer Harald Lotsch. Dennoch freuen sich die Mildestädter auf den morgigen Start der Spielzeit, wenn der Magdeburger SV Börde ab 19.30 Uhr in der Sporthalle an der Feldstraße (SR: Matthias Hempel/Christian Damm) zu Gast ist.

Gegen den MSV Börde setzten sich die Kalbenser in der Vorsaison in den Playoffs durch. "Wir wollen genau dort anknüpfen, wo wir aufgehört haben", sagt deshalb Coach Lotsch. "Die Vorbereitung verlief holprig, wir mussten einige Testspiele absagen. Doch traditionell gehörten wir in den letzten Jahren zu Beginn immer zu den fittesten Mannschaften", ist der Kalbenser Übungsleiter optimistisch. Wo sein Team steht, weiß Harald Lotsch allerdings (noch) nicht. "Wir schauen von Spiel zu Spiel", hofft Lotsch, dass seine Mannschaft nicht in personelle Schwierigkeiten kommt. Eine Veränderung gibt es im Vergleich zur vergangenen Saison. Der VfL freut sich über einen polnischen Neuzugang. "Er kann uns durchaus weiterhelfen", so der erste Eindruck vom Trainer des Landesmeisters 2014.

Den morgigen Kontrahenten aus der Landeshauptstadt kann Lotsch nur schwer einschätzen, weiß er doch nicht, was sich im Sommer beim MSV getan hat. "Magdeburg ist natürlich eine starke Truppe und ein heißer Kandidat für die Playoffs und will sich sicherlich auch für die Schlappe in der letzten Saison revanchieren", so der Kalbenser Coach, der selbst noch verletzt ist und damit nicht spielen kann. Alle weiteren Akteure des Kaders sind aller Voraussicht nach einsatzfähig. Die Sporthalle an der Feldstraße soll mit Hilfe der Fans morgen Abend wieder zu einem Hexenkessel werden. Dabei möchte der VfL Kalbe/Milde allerdings kühlen Kopf bewahren und mit einem für das Selbstvertrauen sicherlich wichtigen Heimerfolg in die Spielzeit starten.