Berlin (dpa/tmn) - Bereits jetzt gibt es öffentliche Fördertöpfe für Immobilienkäufer und Eigentümer. Ein Überblick zu ausgewählten Maßnahmen und wer wann davon profitiert:

1. Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können Privatpersonen niedrig verzinste Kredite und Investitionszuschüsse beantragen. Die Förderprogramme eignen sich für Hausbauer. Aber auch Eigentümer, die ihre Immobilie modernisieren wollen, sowie einbruchssicher oder altersgerecht umbauen wollen, können förderberechtigt sein. Wichtig: Den Antrag müssen sie vor Beginn der Baumaßnahmen stellen. Bei ihrem Vorhaben müssen sie von der KfW definierte Standards einhalten.

2. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gibt Zuschüsse für die Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmebereich. Die Basisförderung im Gebäudestand können Privatpersonen erst nach der Inbetriebnahme der Wärmepumpe stellen - innerhalb von neuen Monaten über den Heizungsbauer. Bei Neubauten kann man die Innovationsförderung beantragen - jedoch vor Beginn des Vorhabens.

3. Auch Bundesländer und teils Kommunen bieten Privatpersonen Zuschüsse an - etwa unverzinste Darlehen für den Erwerb einer Immobilie oder Zuschüsse für Umbaumaßnahmen. Oft fördern sie Familien. Auch hier muss man den Antrag meist vor Beginn der Maßnahme stellen. In der Regel sind die Fördersummen pro Jahr begrenzt. Informationen zu den Voraussetzungen gibt es bei den Wohlfahrtsverbänden und Wohnberatungsstätten.

Überblick zu KfW-Förderprogrammen

KfW-Förderung für Neubauten

Bafa-Förderung