München - Matthias Sammer hat sich nach der jüngsten Aufregung um seine eigenen Aussagen gerechtfertigt und dabei deutliche Kritik am Abschneiden der Bundesligisten im Europapokal geübt.

"Eine der stärksten Ligen der Welt, wie es heißt, ist wohl nur noch mit zwei Clubs in den internationalen Wettbewerben vertreten. Das ist zu wenig", sagte der Sportvorstand des FC Bayern der "Sport Bild". Vor der Achtelfinal-Partie von Borussia Dortmund in der Champions League am Abend gegen Zenit St. Petersburg (Hinspiel 4:2) hatte Bayern als einziges deutsches Team das Weiterkommen geschafft.

Mit Kommentaren über die Trainingsunterschiede zu den Rivalen der Fußball-Bundesliga hatte Sammer für Ärger in der Liga gesorgt. "So ganz kann ich die Aufregung nicht verstehen", sagte er. Auch Trainer Jürgen Klopp in Dortmund hatte sich aufgeregt und Sammer geraten, jeden Tag "Gott zu danken", dass er einen Job bei den Bayern erhalten habe. Dieser stichelte zurück: "Ja, ich bin jeden Morgen glücklich, für den FC Bayern arbeiten zu dürfen. Und ich glaube, der eine oder andere wäre auch ganz froh, das tun zu dürfen..."