Zürich - Arjen Robben sieht nur geringe Chancen für seinen Teamkollegen Manuel Neuer vom FC Bayern München bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres.

"Die Entscheidung wird von Australien über Afrika bis Amerika getroffen - es ist für Manuel ein kleiner Nachteil, dass Messi und Ronaldo zwei Marken sind, zwei Weltmarken sogar", sagte der Niederländer der "Bild"-Zeitung.

In Zürich wird am Montagabend der Weltfußballer 2014 gekürt. Weltmeister Neuer steht neben dem portugiesischen Vorjahressieger Cristiano Ronaldo von Real Madrid und dem Argentinier Lionel Messi in der Endauswahl. "Es ist schon allein ein Sieg für Manuel, mit Messi und Ronaldo auf Augenhöhe zu sein", meinte Robben. "Er ist der Wahnsinn. Er hätte es verdient."

Neuer könnte bei der FIFA-Gala als erster Torwart überhaupt und als zweiter deutscher Fußballer nach Lothar Matthäus (1991) die Wahl gewinnen. "Ich werde den Abend genießen", hatte Neuer unabhängig vom Verlauf angekündigt. "Favorit bin ich sicher nicht."

Robben begleitet Neuer auf der Reise aus dem Trainingslager des Rekordmeisters in Doha nach Zürich. Der Offensivspieler hat ebenso wie der verletzte Bayern-Kapitän Philipp Lahm, der aus München anreist, beste Aussichten auf die Wahl in die Weltauswahl 2014.