Hannover - Bei der Wahl eines Nasensprays müssen Schwangere mit Bedacht vorgehen. Denn die meisten Mittel sind für werdende Mütter nicht geeignet. salzhaltige Sprays sind eine gute Alternative.

Die meisten herkömmlichen Nasensprays aus der Apotheke sind nicht für werdende Mütter zugelassen. Sind Schwangere von einem Schnupfen geplagt, greifen sie daher am besten auf milde salzhaltige Sprays zurück. Auch damit könne die Reizung der Nasenschleimhaut gelindert werden, erläutert die Apothekerkammer Niedersachsen. Alternativ könne es helfen, das Bettkopfteil zu erhöhen sowie eine Nasendusche oder ein Nasenöl zu verwenden.

Tritt keine Besserung ein, kann die Frau möglicherweise für zwei bis drei Tage ein abschwellendes Spray in niedrigster Dosierung benutzen. Manchmal reicht es der Kammer zufolge aus, auch nur ein Nasenloch damit zu behandeln. Dadurch lassen sich Nebenwirkungen und Gewöhnungseffekt in Grenzen halten.