Berlin - Menschen mit Vorerkrankungen, risikoreichen Berufen oder gefährlichen Hobbys haben oft Probleme, sich privat gegen Berufsunfähigkeit zu versichern. Einen Ausweg bieten hier Versicherungsmakler oder -berater. Diese erlauben anonyme Risikovoranfragen.

Berufsunfähigkeitsversicherungen sind wichtig. Denn ohne diese Absicherung kann im schlimmsten Fall der finanzielle Ruin drohen, sollte die Arbeitskraft wegen einer Krankheit verloren gehen. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt Personen, die ab 1961 geboren sind, nur noch dann eine Invaliditätsrente, wenn sie in gar keinem Beruf mehr tätig sein können. Das Problem: Private Berufsunfähigkeitsversicherungen sind offenbar für manche Kunden schwer zu bekommen. Laut der Stiftung Warentest haben viele Kunden Probleme, überhaupt einen Vertrag abzuschließen.

Vor allem Kunden mit Vorerkrankungen, risikoreichen Berufen oder gefährlichen Hobbys haben es schwer, berichtet die
Zeitschrift "Finanztest" (Heft 7/2014). Wer eine psychische Vorerkrankung hat, erhält meist gar kein Angebot. Häufig führt schon eine einzige Sitzung beim Psychologen zur Ablehnung.


Helfen können hier Versicherungsmakler oder -berater. Bei diesen können Kunden häufig eine anonyme Risikovoranfrage stellen. Die Ergebnisse für die Voranfrage gelten in der Regel auch für die endgültige Police. Makler wissen häufig, welche Versicherungen solche Anfragen zulassen. Wichtig zu beachten: Bei Maklern sind oft nicht alle Angebote erhältlich. Das kann die Auswahl einschränken.