Berlin - Auf der Suche nach den besten Konditionen: Wer eine Immobilie finanzieren will, sollte bei Vermittlern nach einer günstigen Variante fragen. Das ermittelte Stiftung Warentest für die Zeitschrift "Finanztest".

Dank der niedrigen Zinsen lassen sich die eigenen vier Wände derzeit so preiswert wie nie finanzieren. Ein Vergleich lohnt sich trotzdem: Denn wer einen eher teuren Kredit abschließt, zahlt unter Umständen über die Laufzeit einige zehntausend Euro Zinsen zu viel, hat die Stiftung Warentest für die Zeitschrift "Finanztest" (Heft 1/2015) ermittelt. Ein Beispiel: Für ein Darlehen von 160 000 Euro summiert sich der Unterschied zwischen günstigstem und teuerstem Kredit bei einer Zinsbindung von 20 Jahren bis auf 62 200 Euro.

Nach einem Vergleich der Konditionen von 79 Anbietern durch die Tester zeigt sich: Günstig waren Immobilienkredite häufig bei Vermittlern. Der Grund: Sie haben viel mehr Kreditvarianten zur Auswahl und können die Bank herausfiltern, die dem Kunden für seinen Wunsch die besten Konditionen bietet. Gegenüber dem klassischen Bankenvertrieb, dessen Mitarbeiter nur hauseigene Produkte anbieten, sind Vermittler deshalb im Vorteil.