Frankfurt/Main - Nicht immer wird mit einem Weihnachtsgeschenk der richtige Geschmack getroffen. Wer jedoch Scheine unter dem Christbaum liegen hatte und sie nicht schon ausgegeben hat, der kann auf jeden Fall einiges damit anfangen. Hier einige Spartipps.

Die klassischen Geschenke zu Weihnachten sind Krawatten und Bücher - doch viele durften sich sicher auch über Geldgeschenke freuen. Wer sie nicht sofort beim Shopping ausgibt, kann mehr daraus machen. "Auch kleinere Beträge kann man durchaus gewinnbringend anlegen", erklärt Max Herbst von der FMH-Finanzberatung in Frankfurt am Main.

Lohnenswert ist es vor allem, mit dem Geschenk Schulden abzubauen. "Das ist die beste Form der Geldanlage." Denn Kredite sind meist teuer. So zahlen Verbraucher laut FMH etwa für einen Ratenkredit mit einer Laufzeit von 36 Monaten im Schnitt 5,39 Prozent Zinsen. Mehr Rendite können Sparer derzeit kaum erzielen.

Wer keine Schulden hat, sondern das Geld vorübergehend parken möchte, sollte nach einem gut verzinsten Tagesgeldkonto Ausschau halten. Für 1000 Euro zahlen gute Anbieter laut FMH derzeit bis zu 1,30 Prozent Zinsen. "Achten Sie aber darauf, dass der Zinssatz eine Weile garantiert ist", rät Herbst. Andernfalls könne es passieren, dass das Geldinstitut einen attraktiven Zinssatz schnell wieder senkt. "Manche guten Anbieter garantieren den Zinssatz bis zu zwölf Monate", hat Herbst beobachtet.

Etwas mehr Zinsen bekommen Sparer bei Festgeldangeboten. "Wenn Sie auf einen Teil ihres Geldes eine Weile verzichten können, kann das eine gute Wahl sein", sagt Herbst. Bei einer Laufzeit von drei Jahren zahlen die guten Anbieter laut FMH bis zu 1,5 Prozent Zinsen.