Dresden - Der mit 5500 Euro dotierte sächsische Literaturpreis geht in diesem Jahr an den Autor Jan Kuhlbrodt. Seine literarische Schaffensbreite sei außergewöhnlich, teilte das Kunstministerium mit.

In seinen Romanen und Gedichten widmet sich Kuhlbrodt gesellschaftlichen und biografischen Aspekten - von seiner Kindheit in Chemnitz über die Wendezeit bis hin zur Gegenwart. Zudem habe sich der 48-Jährige über Sachsen hinaus einen Namen als Übersetzer und Herausgeber gemacht, hieß es. Kuhlbrodt wurde in Chemnitz geboren und lebt heute als Autor, Redakteur und Herausgeber in Leipzig.

Der Literaturpreis wird zum fünften Mal vergeben und soll im November überreicht werden. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Undine Materni und Andreas Altmann.