London Drei Britten, zwei US-Amerikaner und ein Australier haben Chancen auf den renommierten britischen Man Booker Literaturpreis 2014.

Wie die Booker Preis Stiftung am Dienstag mitteilte, stehen neben den britischen Autoren Howard Jacobson, Neel Mukherjee und Ali Smith auch die US-Amerikaner Joshua Ferris und Karen Joy Fowler sowie der Australier Richard Flanagan auf der Shortlist.

"Es ist eine starke, zum Nachdenken anregenden Liste, von der wir glauben, dass sie die wunderbare Tiefe und Reichweite der zeitgenössischen englischen Belletristik zeigt", sagte der Vorsitzende der Jury, AC Grayling. Es war das erste Mal seit 46 Jahren, dass auch amerikanische Autoren für den Man Booker Preis nominiert werden konnten. Bisher waren nur englisch schreibende Schriftsteller aus Großbritannien, Irland, den Commonwealth-Ländern und Simbabwe zugelassen.

Der Gewinner des Man Booker Preises wird am 14. Oktober bekanntgeben. Ihm winken nicht nur ein Preisgeld von 50 000 britischen Pfund
(62 000 Euro), sondern auch weltweite Berühmtheit.