Berlin - Gleich zwei mysteriöse Todesfälle stehen im Mittelpunkt von Susanne Gogas neuem Roman. Im Jahr 1926 wird erst eine elegante junge Frau erstochen, dann fällt ein berühmter Filmregisseur einem "Mord in Babelsberg" zum Opfer.

In beiden Fällen ist eine Glasscherbe die Mordwaffe, so dass es einen Zusammenhang geben muss. In seinem vierten Fall klärt Gogas Kommissar Leo Wechsler die Hintergründe auf und stößt dabei auf dunkle Machenschaften, die bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft reichen.

Susanne Goga verbindet geschickt die komplexe Krimihandlung mit Zeitkolorit, gerade über die Unterhaltungsbranche, und einem Ermittlerteam, das nicht nur kriminalistischen Spürsinn, sondern auch ein glaubhaftes Privatleben besitzt. Natürlich wird der Täter gefunden, und der Weg zum Erfolg bietet sehr unterhaltsame Lektüre.

- Susanne Goga: Mord in Babelsberg. München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 316 Seiten, 9,95 Euro, ISBN 978-3-423-21486-5.