Düsseldorf. Ausgefallene und exotische Schriftarten finden sich im Internet zuhauf. Viele der sogenannten Fonts sind kostenlos und verführen dazu, sie für allerlei Zwecke zu verwenden. Wer etwa originelle und individuelle Geburtstagskarten, Einladungen oder Visitenkartenvorlagen damit herstellen möchte, kann seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Aber das Ganze klappt meist nur so lange, wie die Dokumente über den eigenen Rechner an den Drucker weitergegeben werden. Denn wird beispielsweise ein Word-Dokument an Freunde geschickt und sind auf deren Rechner die in der Datei verwendeten Schriftarten nicht installiert, ist das schöne Layout hin. Denn das Textverarbeitungsprogramm auf dem Computer des Empfängers der Datei ersetzt die nicht vorhandenen Schriftarten durch Standard-Fonts.

Fonts mitliefern

Dasselbe gilt auch, wenn Vorlagen für Visitenkarten zum Beispiel als Word- oder Photoshop-Dokumente an einen Druckservice übermittelt werden. Es sollte mit dem Dienstleister über die Schriftarten gesprochen werden. Möglicherweise erklärt er sich dazu bereit, spezielle Fonts zu installieren. Dann muss der Anwender die Schriftarten gemeinsam mit den Druckvorlagen versenden.

Trotzdem kann das Layout an einem anderen Computer unschön aussehen, weil sich Kompatibilitätsprobleme ergeben könnten. Deshalb ist beim Erstellen wichtiger Druckvorlagen besser darauf zu verzichten, exotische Schriftarten zu verwenden. (rgm)