1913 wurde "Le Sacre du Printemps" in Paris uraufgeführt - und entwickelte sich zum Skandal.

Zur Musik von Igor Strawinsky choreografierte der Ballett-Tänzer Vaclav Nijnsky ein heidnisches Ritual, das nichts mehr mit dem klassischen Ballett gemein hatte: Stampfen und Hüpfen statt Schwerelosikgeit, eingedreht Füße und verdrehte Hände statt korrekter Linien und bunte Kostüme statt Tutus.

Das Publikum reagierte geschockt. Statt schöner Melodien bekam es Rhythmus, und den nicht einmal zum Mitklatschen. Strawinsky irritierte und verstörte mit ständigen Taktwechseln.