New York (dpa). Der Oscar-Gewinner "The King’s Speech" kommt im April noch einmal jugendfrei in die Kinos in den USA – ohne die Flüche von Colin Firth. Insbesondere das "F-Wort" war den Kontrolleuren ein Dorn im Auge. Es soll jetzt ersetzt werden. Dann dürfen den weltweit gefeierten Film alle Amerikaner sehen – sofern sie mindestens 13 Jahre alt sind.

Gut drei Monate nach dem ersten Kinostart wird es laut "Hollywood Reporter" deshalb im April einen zweiten geben. In dem mit vier Oscars und vielen anderen Preisen ausgezeichneten Streifen versucht ein Therapeut (Geoffrey Rush), dem Prinzen und späteren König George VI. das Stottern zu nehmen. Um ihn aufzulockern, fordert er von seinem Patienten, laut zu fluchen. Obwohl er anfangs nicht will, schreitet der nachmalige König, der Vater der jetzigen Königin Elizabeth II., schließlich mit lautem "Fuck" und "Shit" durch die Praxis.