Berlin (dpa). Ein halbes Jahr nach seinem Tod wird der Maler Sigmar Polke in Berlin mit einer ungewöhnlichen Ausstellung geehrt. Der Präsident der Akademie der Künste, der Plakatkünstler Klaus Staeck, widmet dem langjährigen Freund und Kollegen eine sehr persönlich geprägte Hommage.

Neben einem zentralen Werkzyklus Polkes sind Korrespondenzen, Dokumente, Skizzen, Objekte und Fotos aus dem privaten Archiv Staecks zu sehen. "Unsere besondere Beziehung beruhte wohl darauf, dass ich für Sigmar Polke immer Künstlerkollege war, nicht nur ein Verleger und Galerist", sagte Staeck. Polke, einer der bedeutendsten Maler der Gegenwart, war im Juni 2010 im Alter von 69 Jahren an Krebs gestorben. Mit Staeck verband ihn eine 40-jährige Künstlerfreundschaft. Viele seiner Arbeiten erschienen in dessen Verlag.