Leipzig ( ddp ). Die erste Neuinszenierung von Chefregisseur Peter Konwitschny am Großen Haus der Oper Leipzig ist am Samstagabend stürmisch gefeiert worden. Mit " Alkestis " legte der 65-Jährige den ersten Teil seines " Rings " mit Opern von Christoph Willibald Gluck ( 1714-1787 ) vor. Konwitschny interpretierte den Stoff unterhaltsam und mit viel Ironie. Die große griechische Tragödie um Alkestis, die sich für ihren sterbenden Mann Admetos opfert, wandelt sich im dritten Akt in eine knallbunte TVShow, in der die großen Gefühle des Paares vor neugierigem Publikum zelebriert werden. In den folgenden Jahren gibt es jeweils eine weitere Neuinszenierung des Gluck-Vierteilers an dem sächsischen Opernhaus zu sehen.