Leipzig ( dpa ). Die Witwe des Malers Werner Tübke ( 1929-2004 ), Brigitte Tübke-Schellenberger, hat der Leipziger Universitätsbibliothek Skizzen- und Tagebücher des Künstlers geschenkt. Die Sammlung umfasst 25 Bücher, die zwischen den Jahren 1952 und 2000 entstanden, berichtet die " Leipziger Volkszeitung " ( Dienstag ). Die zwölf Skizzenbücher enthalten hunderte, unter anderem mit Bleistift und Kugelschreiber entstandene Porträts und Landschaftszeichnungen. Tübke hatte die Notizen und Skizzen eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Brigitte Tübke-Schellenberger entdeckte die Bücher vor etwa einem Jahr in seinem Sekretär.

Die Schenkung soll 2011 in einer Ausstellung präsentiert werden. Hinsichtlich der Tagebücher müsse allerdings erst geprüft werden, inwieweit sie wegen der Wahrung von Persönlichkeitsrechten zur Nutzung freigegeben werden können, berichtet das Blatt. Tübke, Mitbegründer der " Leipziger Schule ", gehört zu den bedeutendsten deutschen Malern des 20. Jahrhunderts. Er war im Mai 2004 kurz vor seinem 75. Geburtstag gestorben.