Hamburg ( dpa ). Die Schweinegrippe-Saison ist gerade glimpflich vorübergegangen, da droht schon die nächste Gesundheitskatastrophe – zumindest im Fernsehen. Rund sieben Jahre nach dem Ausbruch der Vogelgrippe vom Typ H 5 N 1 entdeckt Sat. 1 das Thema für das Hauptabendprogramm : " Fatal Contact : Vogelgrippe in Amerika " heißt das US-Seuchendrama, in dem die Menschheit von einem weltweiten Ausbruch des Virus bedroht wird. Der Privatsender zeigt den Fernsehfilm heute um 20. 15 Uhr zum ersten Mal im deutschen Free-TV.

Der Film entstand im Jahr 2006, als sich die Vogelgrippe auch real weltweit ausbreitete – allerdings blieb es in den meisten Staaten bei infizierten Vögeln. Auf Menschen sprang das Virus nur in 15 Ländern über, die Weltgesundheitsorganisation WHO zählte dort knapp 300 Todesopfer. Ganz anders im Film : Binnen vier Monaten sterben weltweit 25 Millionen Menschen an dem Erreger, der durch eine Mutation zum Killervirus wurde.

Dabei fängt alles recht harmlos an : Ein US-Geschäftsmann kommt bei einer Reise in China mit einem Arbeiter in Kontakt, der stark schwitzt und offensichtlich krank ist. Was der Manager nicht weiß : Der Mann leidet nicht an einer normalen Grippe, sondern an der gefährlichen Vogelgrippe. Er steckt sich an und schleppt das Virus in die USA ein.

Die größte Befürchtung der Seuchenbekämpfer ist eingetroffen : Das Virus ist mutiert, aggressiver geworden und kann mühelos von Mensch zu Mensch übertragen werden.

" Fatal Contact " ist ein spannender Katastrophenthriller, der " mit starken Bildern, glaubhafter Story und verstörendem Ende " fesselt, wie die Filmzeitschrift " Cinema " urteilte.