Salzwedel l Informationen, Hintergründe und vor allem viele Gespräche gab es am Sonnabend bei der „Job- und Ausbildungsmesse für Zugewanderte“ in der Kreisvolkshochschule in Salzwedel. Dabei konnten sich auf der einen Seite Betriebe darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen sie Zuwanderer in die Firma aufnehmen können und welche Möglichkeiten der Förderung bestehen.

Andererseits hatten die Zugewanderten die Chance, sich ins Gespräch zu bringen und direkt mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Zum Beispiel für ein ausbildungsvorbereitendes Praktikum. Dabei sind die Flüchlinge drei Tage in der Woche zur täglichen Arbeit in der Firma, an den anderen Tagen in Sprachkursen in den Berufsbildende Schulen Altmarkkreis Salzwedel.

Drei Tage Praxis, zwei Tage Sprachkurse

Ausrichter der gut besuchten Messe am Sonnabend waren der Altmarkkreis Salzwedel und dessen Integrationskoordinatoren Inka Ludwig und Jakob Wernike, die Bundesagentur für Arbeit, das Jobcenter sowie die Diakonische Flüchtlingshilfe des Kirchenkreises Salzwedel.

In seinem Grußwort dankte Eckhard Gnodtke, stellvertretender Landrat, allen Ehrenamtlichen für die „sehr schwierige Arbeit, die sie hier leisten“. Für die Zugewanderten sei es wichtig, dass sie in Sprachkursen ihre Deutschkenntnisse verbessern und einen geregelten Tagesablauf erfahren.

Evelyn Ruppert-Schulze von der Diakonischen Flüchtlingshilfe machte in ihrem Beitrag deutlich, für eine gelungene Integration seien Menschlichkeit und Geduld notwendig. „Deshalb ist die Unterstützung der zahlreichen ehrenamtlich tätigen Menschen in allen Bereichen der Flüchtlingshilfe sehr wichtig.“ Sie freue sich auch darüber, dass inzwischen auch Menschen aus dem Kreis der Zugewanderten ehrenamtlich und tatkräftig unterwegs seien.