Dähre l Fast eine Stunde ging am Dienstagvormittag nicht viel auf der Straße zwischen Dähre und Eickhorst. Die Baustelle war zwar noch nicht eingerichtet. Aber knapp 15 Eltern und Großeltern von Kita-Kindern protestierten lautstark gegen die geplante Vollsperrung dieser Verbindung bis Ende Mai.

Wenn die Bauarbeiten beginnen, werden sie mit langen Fußwegen leben müssen. Denn bereits ab dem letzten Doppelhaus in Dähre in Richtung Eickhorst soll die Durchfahrt dann nicht mehr möglich sein. Von dort aus bis zur Kita sind etwa 500 Meter Strecke zu bewältigen.

Mangelhafte Informationen

Dass die Fahrbahn in keinem guten Zustand ist, das sehen die Erwachsenen auch so. Was sie jedoch nicht verstehen ist die Art und Weise der Informationen. Während einer Elternversammlung am 3. April habe es geheißen, dass die Strecke halbseitig gesperrt werde und an zwei oder drei Tagen die Zufahrt zur außerhalb liegenden Kita nicht möglich sei. Am 6. April seien sie durch einen Aushang in der Kita über die Vollsperrung informiert worden. Am 10. April habe es einen Hoffnungsschimmer während der Ratssitzung in Dähre gegeben: Dort sei über das Bemühen informiert worden, dass in zwei Abschnitten gebaut werde. Am 13. April habe der Kreis informiert, dass dies zu teuer werde und doch eine Vollsperrung notwendig sei.

Trotz der Zusicherung des Altmarkkreises als Baulastträger, dass Rettungsfahrzeuge zur Kita gelangen würden, zweifeln die Eltern daran. Denn der neben der Straße befindliche Geh- und Radweg sei für solche Lasten nicht ausgelegt. Die gesammelten Unterschriften übergaben die demonstrierenden Eltern an Dähres Bürgermeister Bernd Hane, der diese an den Kreis weiterleiten wird.