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Verabschiedung in den Ruhestand Petra Czuratis hat ihre Arbeit dem Salzlandkreis gewidmet

Landrat Markus Bauer verabschiedet die gebürtige Staßfurterin Petra Czuratis in den Ruhestand.

26.04.2024, 12:03
Petra Czuratis wurde als Stabsstellenleiterin von der Kreisverwaltung verabschiedet.
Petra Czuratis wurde als Stabsstellenleiterin von der Kreisverwaltung verabschiedet. (Foto: Kreisverwaltung)

Staßfurt. - Petra Czuratis war jahrelang Teil der Behördenleitung des Salzlandkreises. Jetzt hat Landrat Markus Bauer (SPD) die 65-Jährige gemeinsam mit langjährigen Weggefährten feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Er dankte der gebürtigen Staßfurterin für ihr Engagement in beinahe vier Jahrzehnten für die Kreisverwaltung. „Sie sind zwar gelernte Juristin, haben aber nie den Blick für pragmatische Entscheidungen verloren. Das ist eine gute Gabe in einer öffentlichen Verwaltung.“

Petra Czuratis war zuletzt Leiterin der Stabsstelle für Beteiligungsmanagement, Regionaler Arbeitsmarkt und Kultur übertragen. Sie geht offiziell am 1. Mai in den Ruhestand. Czuratis ist Diplom-Juristin und Diplom-Verwaltungsbetriebswirtin.

Ihren Dienst trat sie 1986 beim damaligen Rat des Kreises in Staßfurt als juristische Sachbearbeiterin im Bereich Boden- und Agrarrecht an. Später arbeitete sie als Leiterin des Ordnungsamtes sowie als Dezernentin für Ordnungsangelegenheiten nach der Wiedervereinigung im Kreis Staßfurt, dann im Landkreis Aschersleben-Staßfurt.

Sie erlebte das Wirken von sechs Landräten. Besonders in Erinnerung sind ihr die Hochwasser von 1994 und 2013 und die Integration der Musikschulen in den Landkreis geblieben sowie die Abwicklung verschiedener kommunaler Gesellschaften.

Petra Czuratis zeigte sich erfreut von der Verabschiedung beim Landrat. Sie sagte, es habe in den vielen Jahren zahlreiche Herausforderungen gegeben. „Dennoch hat mir die Arbeit stets viel Freude bereitet.“ Nun freue sie sich auf den längsten Urlaub ihres Lebens.

Zunächst wolle sie verreisen, danach sich den Dingen widmen, die während ihrer beruflichen Tätigkeit häufig zu kurz gekommen seien. Dazu gehören nicht nur ihre zwei Enkelkinder und ein Garten, sondern auch ehrenamtliche Tätigkeiten. Sie ist unter anderem Vorstandsvorsitzende der Schloss Hoym Stiftung. Dem Salzlandkreis bleibt sie so weiter verbunden. Weiterhin wünscht sie der Kreisverwaltung stets ein gutes Händchen bei Entscheidungen. „Wir haben miteinander viel Positives erreicht, trotz manchmal schwieriger Rahmenbedingungen. Darauf können wir alle im Salzlandkreis gemeinsam stolz sein.“