Wanzleben l Für den traditionellen Weihnachtsmarkt der Wanzleber Sekundarschule (400 Schüler) hatte wieder jede Klasse etwas Kulinarisches, angefangen von feurig-scharfer Soljanka bis hin zu süßer Zuckerwatte, oder Dekoratives zum Weihnachtsfest für den Verkauf vorbereitet. Und so tummelten sich Dienstagabend wieder hunderte Besucher auf dem Schulhof. Hier loderten Feuerkörbe, an denen Stockbrot gebacken wurde. Auch der würzige Duft der Pilzpfanne, die die Schüler der Klasse 10b ebenfalls über offenem Feuer abgeschmeckt hatten, sorgte für eine gehörige Portion Weihnachtsmarktstimmung. „Jede Klasse hat einen eigenen Verkaufsstand. In diesem Jahr fließen 80 Prozent des Erlöses in die jeweilige Klassenkasse und die restlichen 20 Prozent auf das Schulkonto. Darauf soll Geld angespart werden, um Wünsche, die nicht vom Träger finanziert werden, so vielleicht von uns erfüllt werden können“, berichtet Schulleiter Roland Stankewitz.

Die Höhe des Verkaufserlöses stand auf Nachfrage zwar noch nicht fest, aber die Organisatoren sprachen von einer gelungenen Veranstaltung und zeigten sich über die Besucherresonanz mehr als zufrieden. „Das bunte Treiben zog sich durch die Schulflure und Räume über die Aula bis in den Hof. Es war rappelvoll“, freut sich Schulleiter Roland Stankewitz gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Regine Albrecht, die sich besonders über die Inszenierung der 18-köpfigen Schwarzlicht-Theatergruppe im Zusammenspiel mit den beiden Pianistinnen der Klasse 8b Chantal Hosenthien und Leila Josephine Werner begeistert zeigte. „Das war eine ganz besondere Premiere“, schwärmt sie. Die jungen Schauspieltalente hatten passend zu den Klavierklängen ein Stück zum Thema Natur einstudiert und aufgeführt. „Das Gefühl der Musik war von den Schülern mittels Schwarzlichttechnik szenisch umgesetzt einfach traumhaft anzusehen“, merkt Regine Albrecht an, die bereits auf den nächsten Tag der offenen Schultür, der für den 28. Januar ab 10 Uhr geplant ist, verweist.

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