Sigulda/Magdeburg (dh) l Ein Gesicht sagt mehr als tausend Worte, jenes von Toni Eggert sprach am Sonnabend von großem Frust: Der 26-jährige Ilsenburger und sein Sozius Sascha Benecken (Suhl) kamen bei der Rodel-Weltmeisterschaft in Sigulda (Lettland) über einen vierten Platz nicht hinaus. Zwei Jahre nach der Silber-Fahrt bei der WM in Whistler (Kanada) musste der Doppelsitzer die erneuten Weltmeister Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) ebenso ziehen lassen wie die Österreicher Peter Penz/Georg Fischler und die Italiener Christian Oberstolz/Patrick Gruber. Letztlich fehlten Eggert und Benecken, der sich seinen 25. Geburtstag anders vorgestellt hatte, 0,112 Sekunden zu Edelmetall.

"Sigulda ist gerade für Doppelsitzer eine sehr anspruchsvolle Bahn", sagte Bundestrainer Norbert Loch nach dem Wettkampf in der ARD. "Wer hier im oberen Abschnitt Zeit verliert, hat keine Chance mehr." Eggert/Benecken waren in beiden Läufen nach zu großen Fehlern weit von der Geschwindigkeit der Konkurrenz im 1200 Meter langen Eiskanal entfernt.