Berlin - SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hält ein rot-rot-grünes Bündnis im Bund ab 2017 weiterhin für eine Option. Zwar habe sich die Linkspartei mit ihren Äußerungen zur Ukraine gerade ins Abseits katapultiert. Rot-Rot-Grün sei damit für die SPD aber nicht auf Dauer gestorben.

Das sagte Fahimi der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Wer die Bundesregierung, die EU-Kommission und den Internationalen Währungsfonds als "die falschen Retter" für die ukrainische Bevölkerung bezeichne, könne nicht mit Zustimmung der Sozialdemokraten rechnen. Sie hoffe aber, dass sich bei den Linken die verantwortungsvollen Leute durchsetzten, so Fahimi.

Die Kontakte zu den Grünen nannte sie eng. "Wir treffen uns regelmäßig. Es ist mir wichtig, den Blick über das Jahr 2017 hinaus zu richten."