Magdeburg (dpa) | Auch ein halbes Jahr nach dem Verschwinden eines Magdeburger Professors auf einer Wanderung in den USA fehlt von ihm jede Spur. "Es sind keine neuen Tatsachen bekanntgeworden", sagte eine Sprecherin der Magdeburger Universität.

Anfang Oktober vergangenen Jahres hatte der damals 62-Jährige im Rahmen einer Wissenschaftskonferenz in Kalifornien an einer geführten Wanderung teilgenommen. Nach Angaben von US-Medien hatte er sich auf einem Gipfelpfad im Norden des Arrowhead-Sees dann von seiner Gruppe abgesondert und wurde seither nicht mehr gesehen.

Eine mehrtägige Suche mit Spürhunden und Unterstützung aus der Luft blieb nach Angaben der Polizeistation Twin Peaks erfolglos. An der Magdeburger Uni hatten Kollegen die Aufgaben des Professors mit übernommen. Der Vermisste gilt als erfahrener Wanderer und Jäger, soll aber bei seinem Verschwinden nur leicht bekleidet gewesen sein.