Berlin - Das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den Vereinigten Staaten (TTIP) stößt bei den Bürgern in Deutschland und den USA auf Skepsis.

Zwar rechneten etwas mehr als die Hälfte der Deutschen und der Amerikaner mit positiven Auswirkungen für ihre Länder, heißt es in der am Donnerstag vom Pew Research Center und von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichten Studie von Ende Februar. Zentrale Bestandteile des TTIP-Abkommens werden von einer Mehrheit der Deutschen jedoch abgelehnt.

57 Prozent der Befragten aus Deutschland sind demnach gegen die Abschaffung aller Zölle, nur 38 Prozent sind dafür. 53 Prozent lehnen die Beseitigung aller Investitionsschranken ab, nur 41 Prozent befürworten dies. 51 Prozent sagen Nein zu einer Angleichung technologischer und regulatorischer Standards, 45 Prozent unterstützen dieses Ziel.

Die befragten Amerikaner befürworten die Angleichung von Standards mit großer Mehrheit. Die anderen Ziele lehnen auch sie mehrheitlich ab.