Magdeburg (dpa) | Wegen Totschlags an einem Autohändler hat das Landgericht Magdeburg am Montag einen 18-Jährigen zu sieben Jahren Jugendstrafe verurteilt. Der Anklagevorwurf des Mordes habe sich nicht halten lassen, erklärte die Kammer.

Der junge Mann hatte den 26 Jahre alten Autohändler nach der Überzeugung der Kammer im Juli 2013 in Magdeburg erstochen.

Jugendstrafrecht kam zur Anwendung, weil der 18-Jährige, der eine Lernbehindertenschule besucht hatte, laut Gericht eine Reifeverzögerung aufwies. Laut Anklage hatte der 18-Jährige sich mit der Tat nach einem Streit rächen wollen.