Stockholm | Sie ist Schwedens süßester Schatz: Prinzessin Estelle Silvia Ewa Mary. Und der zwei Jahre junge Wonneproppen hat bereits sein ganz eigenes Köpfchen.

Die Geschichte geht so: Estelle ist Herzogin von Östergötland. Diese Region hatte der Prinzessin zur Taufe einen 800 Meter langen Märchenpfad geschenkt. Den durfte Klein-Estelle, Tochter von Schwedens Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel, jetzt besuchen. Es war der erste offizielle Auftritt von Estelle als Mitglied des Königshauses.

Gemeinsam spazierte die königliche Familie bei Sonnenschein frohgelaunt über den Märchenpfad. Dieser hat insgesamt zehn Stationen. An der letzten wartete ein ganz besonderer König auf unser Prinzesschen: Auf einem Steinpodest thronte würdevoll ein grün-brauner Frosch - mit großen Augen, großem Maul und einer Krone fast so groß wie die kleine Estelle.

Die Prinzessin zeigte sich jedoch nur mäßig beeindruckt vom Froschkönig. Der bat quakend um einen Schmatz. Ein Kuss? Für den Frosch? Igitt-igitt! Nix da, meinte die Prinzessin und beschied knapp: "Nein, nein, nein."

Immerhin krault sie vorsichtig Maul und Rücken des Froschs. Mit ihrer Kuss-Absage kommt Estelle dem Original ziemlich nahe: Auch im Märchen der Brüder Grimm kann die Prinzessin den Frosch überhaupt nicht leiden. Bis sie ihn mit aller Kraft an die Wand wirft und er sich in einen Traumprinzen verwandelt, der von einer bösen Hexe verwünscht worden war.

Im richtigen Leben laufen solche Geschichten ein wenig anders ab: Estelles Mutter Victoria küsste ihren Fitnesstrainer Daniel - und machte ihn dann mit einer prachtvollen Hochzeit zum Prinzen.