Eberswalde - Knapp 14 Jahre nach dem gewaltsamen Tod des Angolaners Amadeu Antonio eröffnet heute ein nach ihm benanntes Bürgerbildungszentrum im brandenburgischen Eberswalde. Antonio war eines der ersten Opfer rechter Gewalt in Ostdeutschland nach der Wende.

Er starb am 6. Dezember 1990 nach einem Überfall. Mit der neuen Einrichtung solle an ihn erinnert werden, sagte die Vorstandsvorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane. An der Eröffnung will auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) teilnehmen.