Liebe männliche Facebook-Nutzer, dass Sie sich im Internet über das Thema Prostatakrebs belesen, ist zweifelsohne als sehr löbliches Verhalten einzustufen. Auch, dass Sie einen für Sie aufschlussreichen Artikel auf Ihrer Pinnwand teilen, um Geschlechtsgenossen über neugewonnene Erkenntnisse ins Bild zu setzen, kann man nur begrüßen. Bevor Sie jedoch künftig beim Verweisen auf einen solchen Artikel das dazugehörige Kommentarfeld füllen, möchte ich Ihnen an dieser Stelle etwas ans Herz legen: Lesen Sie den entsprechenden Artikel doch bitte erst bis zum Ende.

Wie es aussieht, haben dies in den vergangenen Tagen einige Vertreter Ihrer Art versäumt. Die Rede ist von einem Beitrag auf Focus Online über die Prävention von Prostatakrebs, der - vornehmlich von Männern - des Öfteren geteilt wurde. Überschrift dort: "Gute Nachricht für Männer: Sex mit vielen Frauen schützt vor Prostatakrebs!"

Im Kommentar dazu las man dann Äußerungen wie "Ich lass das jetzt mal unkommentiert. Hüstel. Räusper..." Nun will ich jenen Herren ja nicht den Spaß verderben. Fakt ist aber: Im letzten Absatz des Artikels wird das Phänomen aufgeklärt: Männer, die häufig neue Frauen für ihr Bett begeistern, haben einfach ein besonders aktives Sexualleben - und regelmäßige Ejakulationen wiederum schützen die Prostata vor Krebs. Sprich: Viel Sex mit ein und derselben hilft genauso gut! Wenn Sie sich jetzt fragen, wie sie Ihre eine Herzdame für intensivere Präventionsarbeit begeistern können: Fragen Sie sie doch einfach mal! Aber dann bitte auch bis zum Ende zuhören.