München l Eine vermeintliche Voodoo-Zeremonie hat in München für nächtliche Aufregung gesorgt. Ein 16-Jähriger hatte am Freitagabend auf dem Nachhauseweg eine merkwürdige Versammlung bemerkt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Drei Personen sangen und hielten Kerzen, darunter auch eine schluchzende Frau.

Der Jugendliche berichtete seinen Eltern von dem Vorgang, die diese Situation wiederum als verbotene Voodoo-Zeremonie einstuften und die Polizei verständigten. Die Beamten stellten vor Ort jedoch fest, dass es sich um einen Heiratsantrag gehandelt hatte. Trotz Polizeieinsatz ist hier alles richtig gelaufen. Er hat sich Mühe gegeben, sie sagt JA - und der Polizeieinsatz wird die Szene für alle Zeiten noch besser konservieren.

Ganz schlecht lief es unlängst für David in New Britain. Er überraschte seine Freundin während einer Spielpause der Baseballer der New Britain Rock Cats mit der Live-Übertragung seiner Frage auf der Stadion-Leinwand: "Heiratest du mich, Jessica?", sagt David, der neben dem Vereinsmaskottchen steht. Er kniet nieder und zieht ein Kästchen mit einem Ring aus der Tasche. Sekunden vergehen. "David, es tut mir leid. Ich kann nicht".

Tja, kann passieren. Ist aber selten. Häufiger ist, dass Männer dieser Frage insbesondere nach langjähriger Beziehung nicht genug Aufmerksamkeit schenken. Wer nicht will, dass er unter Paaren, die gerührt von ihrer Frage-Szene erzählen, regelmäßig von einem vorwurfsvollen Blick seiner Angetrauten gestreift wird, sollte beizeiten vorsorgen. Wer keine Idee hat, möge sich (heimlich) professioneller Hilfe bedienen, rät heiratsantrag-ideen.com